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6. September 20264 Min. LesezeitSEOUXWebanalyse

2026: 7 Webseiten-Kennzahlen für SEO & UX

Wir erklären, wie Sie 7 kritische Datensätze Ihrer Webseiten-Analyse für SEO und Conversion-Optimierung interpretieren und in konkrete Budget- und Ideen-Maßnahmen umsetzen.

Sie produzieren ständig neue Inhalte und bauen Backlinks auf, um den Traffic Ihrer Website zu steigern – aber die Conversions bleiben hinter den Erwartungen zurück. Das Problem: Sie behandeln SEO und UX getrennt. Im Jahr 2026 berücksichtigt der Google-Algorithmus das Nutzerverhalten

1. Seitentitel und Meta-Beschreibungen: Ist Ihre Klickrate (CTR) niedrig?

Der häufigste Grund für geringen organischen Traffic ist, dass Sie in den SERPs nicht genügend Klicks erhalten. Überprüfen Sie Ihre durchschnittliche CTR in der Google Search Console. Wenn Sie in den Top 5 ranken und die CTR unter 3 % liegt, sind Ihre Titel und Meta-Beschreibungen schwach. Verwenden Sie im Titel Zahlen, Daten oder ein starkes Wertversprechen – zum Beispiel „5 Wege zur Steigerung der Conversion-Rate im Jahr 2026“. Schreiben Sie auch Ihre Meta-Beschreibung in 150–155 Zeichen, handlungsorientiert und klar. Durch A/B-Tests lässt sich die CTR um 20–30 % steigern. Diese Daten sind die Grundlage für Ihre SEO- und Werbeleistung.

2. Seitengeschwindigkeit (Core Web Vitals): LCP, INP, CLS

Die Core Web Vitals von Google sind sowohl für das Ranking als auch für die Nutzererfahrung entscheidend. Im Jahr 2026 sollte der INP (Interaction to Next Paint) unter 200 ms liegen, LCP schneller als 2,5 Sekunden und CLS unter 0,1. Sehen Sie sich diese Werte in Ihrem PageSpeed-Insights-Bericht an. Insbesondere die Ladegeschwindigkeit auf Mobilgeräten wirkt sich direkt auf die Conversions aus. Für Geschwindigkeitsverbesserungen konvertieren Sie Bilder in WebP, inline Sie kritisches CSS und reduzieren Sie die Serverantwortzeit. Ob mit Ihrem Team für Webdesign & -entwicklung oder mit Ihrer Agentur – diese Verbesserungen zahlen sich aus. Unterschätzen Sie die Auswirkung auf die Conversion-Rate nicht: Eine Geschwindigkeitssteigerung um 1 Sekunde führt im E-Commerce zu 7 % mehr Conversions.

3. Crawling und Indexierung: Wie Google Ihre Website sieht

Der erste Schritt einer SEO-Prüfung ist zu verstehen, wie Google Ihre Website crawlt und indexiert. Der Bericht zur Seitenindexierung in der Google Search Console zeigt Seiten mit Statuscode 400–500. Diese zu beheben bedeutet, das Crawl-Budget zu optimieren und die Inhaltsqualität zu verbessern. Außerdem können Sie unnötige Seiten mit noindex versehen, damit wichtige Seiten schneller indexiert werden. Erstellen Sie regelmäßig ein Content-Inventar und aktualisieren oder fassen Sie schwache Seiten zusammen.

Google Analytics 4 (GA4) bündelt alle kritischen Daten Ihrer Website. Doch viele Unternehmen nutzen diese Daten nicht effektiv. In diesem Artikel erklären wir anhand konkreter Beispiele und Maßnahmen, auf welche 7 Datensätze Sie sich konzentrieren sollten, um sowohl SEO- als auch UX-Entscheidungen datenbasiert zu treffen.

4. Absprungrate und Ausstiegsseiten

Die Absprungrate in GA4 zeigt die Seiten, auf denen Besucher Ihre Website verlassen. Eine hohe Absprungrate ist nicht immer schlecht – zum Beispiel kann eine Kontaktseite eine hohe Absprungrate haben. Bei Blogbeiträgen deutet eine Absprungrate über 70 % jedoch auf schwachen Inhalt oder fehlende klare Handlungsaufforderungen hin. Untersuchen Sie die Absprungraten Ihrer meistbesuchten Seiten. Durch interne Links und verwandte Inhaltsblöcke können Sie Besucher auf der Website halten. Beispielsweise ist ein interner Link zu Ihrer Seite für Content- & Markenstrategie sowohl für SEO als auch für die Nutzererfahrung förderlich.

5. Events: Brüche in der Conversion-Journey

Events in GA4 richtig einzurichten, ist der Schlüssel zum Verständnis Ihres Conversion-Funnels. Verfolgen Sie Ereignisse wie Seitenaufrufe, Klicks, Formularausfüllungen, Videoansichten. Wenn Sie in Ihrem E-Commerce-Shop beispielsweise einen Verlust von 80 % zwischen Produktseite und Warenkorb feststellen, deutet dies auf Probleme mit der Sichtbarkeit des Warenkorb-Buttons oder fehlende Vertrauenssignale hin. Machen Sie den Button sichtbarer oder ergänzen Sie Informationen zu kostenlosem Versand. Ohne Event-Daten ist die Optimierung der Conversion-Rate reine Spekulation.

6. Nutzerfluss (User Flow): Welchen Weg nehmen Ihre Besucher?

Der Nutzerfluss in GA4 zeigt, über welche Seiten Besucher einsteigen und wo sie die Website verlassen. Diese Daten helfen Ihnen, Ihre Informationsarchitektur und interne Verlinkung zu bewerten. Wenn die meisten Blog-Besucher nicht zur Startseite, sondern direkt zu Serviceseiten gehen, stärken Sie die internen Links zwischen Blog und Serviceseiten. Unerwartete Abfälle im Nutzerfluss zeigen, dass Ihre Navigation nicht der Nutzerintention entspricht. Diese Daten sind sowohl für UX als auch für SEO wertvoll.

7. Seitenwert und conversionbezogene Interaktionen

Der Seitenwert in GA4 hilft zu verstehen, welchen Einfluss eine Seite auf Conversions hat. Im E-Commerce kann beispielsweise die Seite „Versandpolitik“ zu wichtigen Conversions führen. Solche Seiten zu optimieren (Geschwindigkeit, Inhalt, Links) steigert indirekt Ihre Conversion-Rate. Messen Sie außerdem den Beitrag von Interaktionen wie Cookie-Zustimmung oder Live-Chat zum Seitenwert, um UX-Verbesserungen zu priorisieren.

In welcher Reihenfolge sollten Sie all diese Daten angehen?

  • Woche 1: Technische Basis – Core Web Vitals, Indexierung.
  • Woche 2–3: CTR und OnPage-SEO – Titel, Meta-Beschreibungen, interne Verlinkung.
  • Woche 4: UX und CRO – Events, Nutzerfluss, Absprungraten.

Diese Reihenfolge zielt darauf ab, zuerst die Zugänglichkeit Ihrer Website für Google zu verbessern, dann die Klickrate zu erhöhen und schließlich Besucher zu konvertieren. Wenn Ihr Budget begrenzt ist, beginnen Sie mit der Seite mit der schwächsten Leistung und setzen Sie diese Schritte um.

Denken Sie daran: Diese Daten sind miteinander verbunden. Beispielsweise kann eine hohe Absprungrate auf Core-Web-Vitals-Probleme zurückzuführen sein. Im Jahr 2026 ist datenbasierte Entscheidungsfindung im digitalen Marketing unerlässlich. Indem Sie diese 7 Datensätze regelmäßig verfolgen, können Sie Maßnahmen identifizieren, die sowohl SEO als auch UX verbessern. Wenn Sie keine Zeit für diese Analysen haben oder nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, bieten wir im Rahmen unserer 360° Digitalen Marketing-Dienstleistung ein kostenloses Audit an. Lassen Sie uns gemeinsam die Daten Ihrer Website analysieren und den Plan mit der größten Wirkung erstellen. Kontaktieren Sie uns über unsere Kontaktseite – im ersten Schritt bringen wir das Potenzial Ihrer digitalen Präsenz zum Vorschein.

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